Eine Art Vorwort

Du wirst hier auch erfahren, was die "Sauferei" anrichten kann und wie man wieder 'rauskommt (Zugegeben, es ist nicht leicht, man muß auch wirklich "Nägel mit Köpfen machen" und konsequent sein.
Außerdem möchte ich mit dieser "Selbstbeschreibung" zeigen, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will!

Kindheit und Jugend

Geboren wurde ich am 27. November 1960 in Wien (an einem Sonntag).

Gleich vorweg ein Vergleich meiner Kindheit/Jugend mit der von heute:
In meiner Kindheit gab es noch kein Internet und kein SocialMedia, an Kleidung bekamen wir meist das, was unseren größeren Geschwistern (Wenn es sie denn gab) zu klein war, unsere Zeit verbrachten wir viel im Freien (Wenn es das Wetter zuließ) – wir verließen morgens das Haus, trieben uns irgendwo mit Freunden herum, spielten und „erforschten die Gegend“. Die Mädchen backten Sandkuchen und wir haben sie „gegessen“, wir spielten die für Jungs typischen Spiele („Cowboy und Indianer“, „Sheriff und Banditen“, Fußball, Volleyball, bauten Baumhäuser, spielten fangen, verstecken…kurzum: Wir waren da sehr erfinderisch und laufend in Bewegung).
Wenn die Eltern eines Freundes einen Fernseher zu Hause hatten, durften wir ab und zu zu ihm, um Kindersendungen wie „Kasperl“ und Ähnliches anzusehen. Oder wir durften bei Schlechtwetter mal zu einem Freund nach Hause, um dort irgendwelche Spiele zu spielen. Mittags ging es nach Hause und es gab Mittagessen, dann wurden – als wir schon in die Schule gingen, die Hausaufgaben gemacht und dann ging’s wieder hinaus (und niemand wusste, wo wir gerade waren – Handy gab’s ja damals noch nicht). Abends (meist, wenn es dunkel wurde), kamen wir heim, wuschen uns, aßen und spielten noch ein bisschen, dann ging’s „ab ins Bett“.
Und heute: Die Kinder/Jugend wächst schon mit Computer, Handy & Co. auf, die Eltern wissen zu jedem Zeitpunkt, wo sich ihr Sprössling aufhält – meistens eh zu Hause vor dem Computer oder Fernseher mit der Spielkonsole in der Hand oder mit dem Handy gerade auf SocialMedia unterwegs (Facebook, Telegram, Tiktok und wie sie alle heißen. An Kleidung wird nur Markenware akzeptiert (bei uns war es noch Usus, dass wir die Kleidung oder Schuhe unserer größeren Geschwister bekamen, wenn diese ihnen zu klein geworden war (heute: undenkbar)) – man musste ja „in“ sein. Bewegung im Freien: nein – Ist ja anstrengend, unhygienisch, gefährlich (ganz einfach nicht zeitgemäß). Und sollte es mal doch irgendwelche Probleme geben (die wir meist alleine lösten), gibt’s ja Mama und Papa (auch wenn die wenig Zeit haben).

Nach einer unbeschwerten Kindheit
(Ich wuchs im 10. Wiener Gemeindebezirk auf, einem Bezirk, den ich heute nicht mehr wiedererkenne), besuchte ich von 1967-1970 die Volksschule und anschliessend die Mittelschule (was heute als Gymnasium, ab der 3. Klasse als Realgymnasium bezeichnet wird). Mit 15 Jahren wechselte ich auf die HTL (Fachrichtung Chemie), die ich allerdings nach zwei Jahren aus finanziellen Gründen beendete, um eine Lehre als KFZ-Mechaniker zu beginnen. Leider ging der Arbeitgeber nach drei Jahren Lehre in Konkurs und ich fand trotz sehr guter Noten in der Berufsschule keinen neuen Lehrherrn für die restlichen Monate meiner Lehre (Somit fehlte mir der für den beruflichen Werdegang notwendige Lehrabschluß).
Unsere Freizeit verbrachten wir mit Treffen im Freien, in bestimmten Kaffeehäusern, am Wochenende ging’s (wenn das Geld reichte) ab ins Kino oder in die Disco
(oder auch andere Locations, wo wir einfach "Party machten".
In dieser Zeit machte ich auch meine ersten Erfahrungen im sexuellen Bereich (Ich wurde sozusagen von einer erfahrenen Frau in die Welt der Liebe eingeführt - mit der ich dann sogar fast zwei Jahre zusammen war). Ab dieser Zeit erlebte ich sozusagen "die wildesten Dinge".
In den späteren Jahren meiner Jugend erfuhr ich von einer Spezialausbildung beim Bundesheer, die sich Jagdkommandoausbildung nannte und angeblich so schwer sei, dass man sie „nicht schaffen könne“: Hier begann eigentlich meine „Jetzt-erst-recht“-Mentalität. Obwohl man sich für diese Ausbildung insgesamt 19 Monate verpflichten musste
(15 Monate Ausbildung +2 Monate Kaderübungen +2 Monate Truppenübungen) und diese erstens nur nach einer Eignungs- und Auswahlprüfung absolviert werden konnte und außerdem nur alle zwei Jahre stattfand, gelang es mir, mich für diese Ausbildung zu qualifizieren.

Die Ausbildung zum Jagdkommandosoldat

Da diese Ausbildung bzw. das, was ich dort lernte, mein weiteres Leben prägen sollte, möchte ich diese etwas genauer beschreiben:
Die Aufnahme erfolgte am 02.01.1981 nach einem gründlichen medizinischen Test, als erstes war dort nochmals ein Aufnahmetest zu bestehen, der aus mehreren Teilen bestand, mehrere Tage dauerte und den von über 200 Kandidaten nur 120 bestanden (Hier wurden Kondition, Kraft, Ehrgeiz, Ausdauer/Durchhaltevermögen, techn. Geschick, Streßresisdenz u.v.m. getestet). Zuerst begann alles mit einer "Erweiterten Grundausbildung" (Die reguläre Grundausbildung dauerte damals sechs Wochen, die "erweiterte acht Wochen). Dann erfolgte die sogenannte "Vorbereitende Kaderausbildung" über eine Dauer von vier Wochen. Nach diesen drei Monaten ging's los mit der eigentlichen Ausbildung: Diese gliederte sich in zwei Teile, die "Waffeneigene Grundausbildung" (kurz WGA, sechs Monate) und die "Waffeneigene Einsatzausbildung" (kurz WEA, neun Monate), wobei du speziell im ersten Teil dieser Ausbildung immer wieder an die Gr
enzen deiner Leistungsfähigheit gebracht wurdest - auch deine psychische Belastbarkeit wurde lfd. getestet. Die "Waffeneigene Grundausbildung", in der wir fast ununterbrochen an unsere physischen und psychischen Leistungsgrenzen gebracht wurden (der sogenannte dauernde "Anzipf", Schlafentzug, dauernde Bereitschaft tags und nachts und in jeder Situation), gliederte sich in die verschiedensten Module (zuerst vier Monate für alle die gleiche Ausbildung - u.a. intensives Schießtraining, bei dem jeder einzelne mehr scharfe Munition "verballerte" als eine ganze Infantriekompanie im Zuge ihrer Ausbildung, und die anderen beiden Monate Aufsplittung in die "Spezialgebiete" und umfasste unter anderem folgende Ausbildungen:

·        Training mit allen Arten von Infanteriewaffen

·        Fallschirmspringen mit automatischer Auslösung (auch bei Nacht)

·        Orientierung im Gelände (Orientierungsmärsche – damals gab’s noch kein GPS)

·        Sanitätsausbildung (Dauer: fast 1 Monat)

·        Sonderpionierausbildung (hauptsächlich Sprengausbildung)

·        Ortskampf

·        Sonderfunkausbildung (z.B. Kurzwellenfunk)

·        Sommeralpinausbildung (Bergsteigen, Klettern, Verhalten im Gebirge)

·        Winteralpinausbildung (in der Axamer Lizum)

·        Überlebenstraining im Sommer und im Winter (Hier gehe ich nicht ins Detail)

·        Laufende Übungen mit bestimmten Gefechtsaufträgen

·        Kommandoaktionen  (z.B. Annäherung ans eigentliche Ziel zu Lande, aus der Luft oder zu Wasser)

·        Lange Märsche (bis ca. 100km mit leichtem Marschgepäck)

·        Zusammenarbeit mit Helikoptern (Anlandung, Abseilübungen,

·        Nahkampf (mit und ohne Waffen, wurde mind. 3x/Woche trainiert)

Diese Liste spiegelt aber nur einen Teil der Ausbildung wider, weiters wurde sehr großer Wert darauf gelegt, dass der „Einzelne nichts ist, sondern nur die Gruppe“ (die übrigens im Gegensatz zur beim Heer üblichen Stärke von acht Mann nur sechs umfasste (Wobei jeder Einzelne irgendein „Spezialgebiet“ hatte, einer jedoch gleichzeitig als Gruppenkommandant fungierte). Jeder Einzelne hatte einen sogenannten „Buddy“, dem er zu 100% vertrauen konnte – wenn man wegen mangelnder Ausführung eines Befehls (und sei dieser noch so „unsinnig“ gewesen) bestraft wurde (z.B. mit Liegestütz, ein paar Runden extra auf der Hindernisbahn, Mitnahme von irgendwelchen schweren Gegenständen bei einem Marsch – da gab es viele Möglichkeiten, die Ausbildner ließen sich immer neue Dinge einfallen), musste der Buddy diese mittragen, obwohl er ja „nichts gemacht“ hatte. In den freien Zeiten zwischen den Ausbildungen/Übungen gab es nur kurze Pausen zum ausrasten und um Nahrung zu sich zu nehmen, die gesamte andere Zeit wurde zur körperlichen Ertüchtigung genutzt.

Am Ende dieser (wirklich harten und fordernden) sechs Monate bekamen wir das begehrte Jagdkommandoabzeichen überreicht (das Fallschirmspringerabzeichen in Bronze hatten wie schon nach ca. drei Monaten erhalten). Jedoch waren wir zu diesem Zeitpunkt von über 200 Bewerbern bzw. 120, die die Ausbildung begonnen hatten, nur noch 43 (Der Rest schied entweder verletzungsbedingt aus oder kapitulierte aus eigenen Stücken – meist, weil die psychische oder auch physische Belastung zu hoch war).

Am Anfang der WEA wurden wir in mehrere Teams aufgeteilt: Kampfschwimmer, Funker (mit Spezialisierung auf Kurzwellen-/Langstreckenfunk) und das eigentliche Jagdkommando (in dem es wieder zwei Gruppen gab: Jagdkommando und Fernspähgruppe, wobei es eigentlich die Hauptaufgabe der Fernspähgruppe war, mitunter einige 100km im Feindgebiet – also total auf sich alleine gestellt – bestimmte Örtlichkeiten auszuspähen oder auch kleinere Aktionen wie Sprengungen usw. durchzuführen und sich im Feindgebiet unerkannt zu bewegen. Diese so erhaltenen Informationen wurden dann – oft über Kurzwellenfunk – ans Kommando weitergegeben und dienten dazu, verschiedene Kommandoaktionen, die dann vom eigentlichen Jagdkommando ausgeführt wurden, zu planen. In diesen Monaten blieb aber keine Zeit zum „rasten“, denn es wurden lfd. die in der WGA erlernten Kenntnisse vertieft und auch in der Praxis angewendet (noch viel intensiver als während der WGA) sowie lfd. die verschiedensten Aufträge ausgeführt und Situationen trainiert.
(Hier hatte man auch die Möglichkeit, das Fallschirmspringen mit manueller Auslösung bis 4000m Absprunghöhe zu lernen und das Abzeichen in Silber zu erhalten)

Auswirkungen dieser Ausbildung auf mich:
Erkenntnis, dass „der Geist immer über den Körper siegt“ und dass man mit eisernem Willen alles erreichen kann (und sei der Weg dorthin noch so schwierig). In Erinnerung ist mir bis heute der Leitspruch des Jagdkommandos geblieben: NUNQUAM RETRO (=niemals zurück)!

Der Abstieg

Nach erfolgreicher Absolvierung der Jagdkommandoausbildung beschloss ich, das Angebot, beim Bundesheer zu bleiben, nicht anzunehmen, sondern wieder in die Privatwirtschaft zu wechseln. Ich begann als Saisonarbeiter im Stadionbad (wo ich bereits mit dem trinken begann). Nach dieser Saison waren Kurzzeitjobs angesagt, bis ich im Frühjahr 1983 als Schaustellergehilfe anheuerte und bei dieser Tätigkeit österreichweit unterwegs war. Leider sprach ich im Zuge dieser „Freiheit“ immer mehr dem Alkohol zu! Zwischen den beiden  Saisonen (zwischen denen ich wieder Gelegenheitsjobs hatte) machte mein Vater, in dessen Wohnung (Er war schon seit 1980 Witwer, hatte aber seit vielen Jahren – so ca. seit 1975 – ein „Pantscherl“ mit der Nachbarin) „Nägel mit Köpfen“: Er beschaffte mir eine Altbauwohnung im 17. Bezirk und gab mir außer einem Bett nichts mit – Die Möbeln beschaffte ich mir von der Caritas. Im 17. Bezirk gewann ich recht schnell „Freunde“, die eigentlich nur das gleiche im Sinn hatten wie ich: In den Tag hineinzuleben und viel Alkohol trinken!
Aufgrund meiner chronischen Geldknappheit ließ ich mich auf eine sogenannte „Papierlehe! ein (Erklärung: Das ist eine Scheinehe mit einer Ausländerin zwecks Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft – ja, das war damals noch möglich).
Durch meinen hohen Alkoholkonsum schlich sich ein immer stärker werdendes „Wurschtigkeitsgefühl“ in mir ein, auch die sexuelle Lust und die Fähigkeit, eine Beziehung aufzubauen oder gar eine zu führen, "ging den Bach 'runter", ich bekam keinen Job (Und wenn, verlor ich diesen nach wenigen Tagen wieder), hatte dadurch kein Geld mehr und machte Schulden.
Im Jahr 1986 machte ich eine Entziehungskur im Genesungsheim Kalksburg, was aber für mich im Endeffekt nur so eine Art „1000-Liter-Service“ war – Mein erster Weg führte mich ins Bahnhofscafe, um den Abschluss der Entziehungskur mit einem Bier (bei dem es aber nicht blieb) zu feiern.
Als ich in mein altes Umfeld zurückkehrte (Auch Beziehungen baute ich wieder auf, die waren jedoch von gemeinsamen Alkoholkonsum geprägt), erlebte ich noch viele Dinge, die ich alle unter Alkoholeinfluss „aufführte“: 1x „ging ich zum Friseur“ (In Wahrheit fiel ich betrunken durch die Glastür beim Eingang und verletzte mich am rechten Arm derartig schwer, dass ich fast verblutet wäre und nur durch eine Not-OP gerettet wurde); ein anderes Mal klaute ich bei einer Tankstelle einen geladenen Revolver der Marke Smith&Wesson 357magnum und begann, damit in meiner Wohnung herumzuschießen: kurios war, daß die Polizei nur vier Einschusslöcher fand, ich aber fünf Schüsse abgegeben hatte (In diesem Fall hatte ich ganz einfach Glück, dass 1. niemand verletzt wurde, 2. ich diese Tat im Zustand voller Berauschung verübt hatte und 3. noch nicht vorbestraft war – So kam ich mit einer Geldstrafe von ATS 5600.- und einem behördlichen Waffenverbot davon, die ich als Ersatzarrest absitzen musste).
Dann konnte ich auf einmal die Strom-/Gasrechnung nicht mehr zahlen (klaute aber den Strom, wofür ich angezeigt wurde), später nicht mal mehr die Miete – was in weiterer Folge zur Delogierung führte.
Ab 1987 war ich also obdachlos, hatte Schulden, keinen Job, stand aber vor dem Problem, mir Alkohol besorgen zu müssen. Ich lernte Leute kennen, die vor dem gleichen Problem standen. Wir lösten das Problem, indem „wir uns zusammentaten“: Innerhalb dieser Gruppe waren andere dafür zuständig, Zigarettenstummel zu sammeln und Leute anzuschnorren, ich dafür, den Alkohol zu besorgen, was ich durch Ladendiebstähle erledigte (Hier erfolgte eine „Umstellung“ von Wein, den ich zuerst konsumierte, auf Schnaps, weil der einfacher zu klauen war), hungrig waren wir eigentlich nie: entweder weil der Alkoholspiegel das Hungergefühl unterdrückte oder weil wir uns bei Gratisausspeisungen von Kirche und versch. privaten Organisationen etwas zu essen holten (Wobei wir diese Stellen, die ja doch über ganz Wien verteilt waren, durch schwarzfahren erreichten). Hier ist mir noch der Name „Schwester Grata“ im 18. Bezirk in der Lacknergasse bekannt, wo es um 1.-
(1 Schilling, den Euro gab es damals noch nicht) ein komplettes Mittagessen gab. Unsere Schlafplätze waren öffentliche WCs, Abbruchhäuser und bei Schönwetter auch Parks/Gebüsche (Eine Zeit lang versteckte ich meine ganzen Habseligkeiten inkl. Papiere im Gebüsch – als ich eines abends wieder an diesen Platz zurückkehrte, war alles weg!).

Das Ende des Tiefs/der Aufstieg

Im Jahr 1990 trug sich folgendes zu: Ich kann mich nur erinnern, dass ich auf der Hernalser Hauptstraße im 17. Bezirk kurz zusammenbrach, ein Polizist zu mir kam und fragte: „Ist ihnen schlecht, soll ich die Rettung rufen“ und ich mit „Ja, bitte!“ antwortete – dann weiß ich nichts mehr und kam erst im Krankenhaus wieder zu mir. Der behandelnde Arzt sagte zu mir „Seien sie froh, dass sie so ein starkes Herz haben, sie hatten bei der Einlieferung 5,36 Promille!“
Das war für mich der „Knackpunkt“!
Über einen Sozialarbeiter, der mich im Krankenhaus kontaktierte, erhielt ich einen Therapieplatz im Pflege- und Therapiezentrum Ybbs, wo ich von meiner Alkoholsucht kuriert wurde. Eine Sozialarbeiterin, die mich dort betreute, verschaffte mir eine kleine Wohnung im 3. Bezirk (Was mir, ehrlich gesagt, sehr geholfen hat, da ich nach der Therapie keinen Kontakt mehr zu meinem alten „Freundeskreis“ hatte.

Hier lernte ich „normale“ Personen kennen, die nicht nur freundlich zu dir waren, wenn du Alkohol beschafftest, sondern wo Alkohol gar kein Thema war (Auch "normale" Kontakte und sogar Kurzbeziehungen zu Frauen hatte ich wieder, aber hier war Alkohol ein Tabuthema. Also entwickelte ich den Ehrgeiz, wieder ein „normales Leben“ zu führen. Als erstes verschaffte mir unser Briefträger, den ich inzwischen persönlich kannte, eine sogenannte Postausweiskarte, da fast meine gesamten Papiere (darunter auch alle Ausweisdokumente) während meiner Zeit der Obdachlosigkeit verloren gegangen waren.
So konnte ich wenigstens ein Bankkonto eröffnen, fand in weiterer Folge einen Job als Hausarbeiter, in dem ich mich aber im Laufe der Zeit zum Lagerarbeiter und Staplerfahrer „hocharbeitete“. Parallel dazu machte ich mich an die Wiederbeschaffung meiner Papiere, kontaktiert
e wegen meiner Schulden die Bank (Von dort bekam ich dann ein wirklich kundenfreundliches Angebot: Wenn ich bis zu einem gewissen Datum einen bestimmen Betrag zurückzahle, würde die Bank auf alle restlichen Ansprüche verzichten. Dieses Angebot nahm ich natürlich gerne an, da ich ja durch die Arbeit, die ich gefunden hatte, wieder über Geld verfügte). Mein Einkommen reichte sogar, dass ich im Jahr 1993 endlich den Führerschein machen konnte und mir ein eigenes Auto zulegte (Das war zwar eine „Rostlaube“, aber besser als gar nix.)
Im Jahr 1997 wechselte ich den Arbeitgeber und begann über die Firma „Manpower“ als Lagerarbeiter bei der Firma SSF (SteyrSpezialFahrzeuge), ein Rüstungsbetrieb, von dem ich im Jahr 2000 übernommen wurde und dort vom Versand ins Lager wechselte. Parallel zu meiner Tätigkeit absolvierte ich einen Lehrgang zum Lagerverwalter (Wobei mir auch vom Arbeitgeber die Möglichkeit geboten wurde, mich weiter „hochzuarbeiten“ – da der eigentliche Lagerleiter gleichzeitig im Betriebsrat tätig war, übernahm ich oft die Vertretung und gewann dadurch viel Praxis). Als dieser (der Lagerleiter) 2003 in Pension ging, folgte ich ihm an diese Position nach. Diese Stelle hatte ich bis 2018 inne – da wurde ich nach einer Übernahme durch General Dynamics (ein amerikanische
r Rüstungskonzern) und Umbenennung der Firma in GDLS (General Dynamics Landing Systems) „abgebaut“ (das allerdings zu guten Konditionen).

Im Privatleben hatte ich mich schon 2002 für eine Neubauwohnung (ebenfalls im 3. Bezirk) angemeldet und diese im Jahr 2003 nach ihrer Fertigstellung bezogen. Nachdem ich mich in dieser Wohnung eingerichtet hatte, ohne Schulden zu machen (Ich hatte einen größeren Geldbetrag zur Verfügung, den ich im Zuge einer Erbschaft nach dem Tod meines Vaters und dessen Lebensgefährtin (sein früheres „Pantscherl“) erhielt (Damit konnte ich übrigens auch den Grundkosten- und Baukostenanteil der neuen Wohnung bezahlen).
Nachdem die Übersiedlung abgeschlossen und die neue Wohnung eingerichtet war, kündigte ich die alte und beschloss, mich mit einem 14-tägigen Urlaub auf Kreta „zu belohnen“:

Gemeinsames…

Gleich am ersten Tag begann ich dort einen Urlaubsflirt mit einer Tirolerin, die ich in der Hotelbar kennen lernte und deren 3-wöchiger Urlaub ebenfalls am selben Tag begann. Ab diesem Zeitpunkt unternahmen wir viele Dinge gemeinsam.
Ich verlängerte meinen Urlaub um eine weitere Woche, danach erfolgte zwar ein formloser Abschied, keine zwei Wochen später rief sie mich jedoch an und ich beschloss, für eine Woche zu ihr nach Längenfeld (Tirol) zu fahren. Dies war eigentlich der Beginn einer „Fernbeziehung“, bei der abwechselnd der eine den anderen besuchte (Das war möglich, weil ich genügend Urlaubstage angespart hatte und sie in der Berufsunfähigkeitspension (So heißt das bei Angestellten) war, da sie geistig nicht mehr belastbar war und als diplomierte Krankenschwester aufgrund des Berufsschutzes auch nicht in einen anderen Job vermittelt werden durfte.
Im Jahr 2004 beschlossen wir, im Sommer wieder nach Kreta zu fliegen (Gleiches Hotel), im Herbst desselben Jahres übersiedelte sie (nach dem Selbstmord ihrer Mutter) zu mir nach Wien.
Anfangs erklärte ich ihr, dass zwar eine Lebensgemeinschaft, aber keinesfalls eine Ehe für mich in Frage komme: Jedoch war einige Jahre später ich derjenige, der ihr einen Antrag machte. So organisierten wir unsere Hochzeit, allerding
s nicht in Wien (da ich ja außer meiner Schwester keine Verwandten mehr hatte), sondern in ihrer Heimat Längenfeld. Am 30.04.2008 war es dann soweit: Wir schlossen unsere Ehe am Standesamt Längenfeld in Anwesenheit ihrer gesamten Familie - auch meine Schwester war mitsamt ihrer gesamten Familie aus Wien angereist.
Es folgten einige gemeinsame Urlaube (Kreuzfahrt
mit Kurztrips nach Portugal, Teneriffa, Marokko, Ägypten, Spanien, Kreta, Santorini…).
Im Laufe unsere Lebensgemeinschaft (und Ehe) stellten sich bei meiner Frau (Die mir übrigens bereits bei unserm Kennenlernen auf Kreta gestanden hatte, dass „sie eigentlich eine kranke Frau“ sei – damals war jedoch nicht ersichtlich, dass das Ganze derartig eskalieren sollte – wie in den folgenden Zeilen beschrieben) lfd. „Wehwehchen“ ein – zuerst eher harmlose, im Laufe der Zeit immer gravierendere (Wenn ich hier eine Liste der Krankheiten/Operationen aufzählen würde, würde dieser Absatz wahrscheinlich alleine Buchstärke erreichen
😊)
Anfangs waren es eingesetzte Endoprothesen an beiden Hüften (Wobei sich die Verankerung aufgrund ihrer Knochennekrose (Das ist eine Zersetzung des Knochens) schwierig gestaltete. Dann folgten immer wieder Krankenhausaufenthalte und Operationen wegen Verwachsungen und einem Bauchfellriss aufgrund eines 2007 eingesetzten Magenbypasses.
(Einige weitere Erkrankungen waren z.B. ein leichter Schlaganfall, eine Herzklappenoperation, COPD bis Stufe IIII, eine Sprunggelenksoperation mit anschließendem Morbus Sudek
(=Verhärtung und Entzündung des Gewebes), Covid u.v.m.
Eine weitere Belastung (Die wir mit der Zeit aber nicht mehr als Belastung empfunden) war die Tatsache, daß meine Frau keinen Geschlechtsverkehr mehr durchführen konnte, weil es ihr Schmerzen bereitete (Was wir aber mit „normalen“ Zärtlichkeiten kompensierten - aber auch diese Zärtlichkeiten wurden im Laufe der Zeit immer weniger, da meine Frau körperlich einfach nicht mehr in der Lage dazu war). Anfangs stellte der fehlende sexuelle Kontakt ein Problem für mich dar (Dieses Problem wurde aber im Laufe der Zeit immer kleiner), ich hielt aber trotz der Freiheiten, die mir meine Frau diesbezüglich gewährt hätte, an der „ehelichen Treue“ fest.
Parallel zu allen diesen Belangen begann ich, da ich immer schon recht sportlich war, eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio (Anfangs gemeinsam mit meiner Frau, die ihre Mitgliedschaft aber wegen gesundheitlicher Probleme nach wenigen Jahren wieder beendete). Hier erweiterte ich meinen Freundeskreis beträchtlich - wir hatten ja im Prinzip alle dieselben Interessen.

Im Jahr 2012 war allerdings ich an der Reihe: Mit einem Hinterwandinfarkt (Das ist ein schwerer Herzinfarkt, bei dem hauptsächlich die Hinterwand des Herzens betroffen ist). Dies waren sozusagen die „Nachwirkungen“ meines unseriösen Lebenswandels und übermäßigen Alkoholkonsums. Gott sei dank war ich dabei nach Aussage meines Hausarztes „nie in Lebensgefahr“, weil ich „körperlich so gut beisammen bin“! Nach einer mehrwöchigen REHA in Felbring normalisierte sich unser Leben wieder, nach einigen Jahren Ruhe (Ich hatte aber in der Zwischenzeit einen zweiten Herzinfarkt – diesmal aber einen leichten – einen sogenannten NSTEMI, der im EKG gar nicht zu erkennen ist) begannen wieder die gesundheitlichen Probleme meiner Frau: COPD II Gold, Kurzatmigkeit & Leistungsabfall – wie sich herausstellte, war eine der Herzklappen defekt, was in einer Herzoperation im Jahr 2017 „repariert“ wurde.Im Jahr 2016 begann ich geringfügig als Security bei der Fa. Securitas zu arbeiten (zusätzlich zu meiner Tätigkeit als Lagerleiter) und wurde vorwiegend bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen, Konzerten oder Paraden eingesetzt. Diesen Job machte ich nach meinem Jobverlust bei GDLS zum Hauptjob.
Im Jahr 2018 suchte sich meine Frau im Tierschutzhaus einen Hundewelpen aus („Damit ich nicht so alleine bin, während du in der Arbeit bist!“). Anfangs kümmerte sie sich liebevoll um den Hund, als dieser größer wurde und mehr und mehr Auslauf brauchte (Es handelte sich um einen Border Collie-Labrador Retriever-Mischling, der sehr viel Bewegung brauchte), übernahm ich zuerst das abendliche Gassi gehen, mit der Zeit jedoch auch das morgendliche. Mittags erbot sich eine Nachbarin, da sie nicht mehr aus dem Haus gehen konnte (Ohne Erstickungsanfälle zu bekommen).
Nun reduzierte ich meinen Job von Vollzeit auf Teilzeit (30 Std./Wo), um mich mehr um die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten zu kümmern.
Weiters besuchten wir jeden Sommer bei Schönwetter unser „Platzerl“ an de Alten Donau. Ungefähr ab dem Jahr 2015 konnte meine Frau nur mehr vormittags bleiben, da ihr die Hitze derartig zu schaffen machte – ab dem Jahr 2021 fuhr sie gar nicht mehr mit, sondern blieb lieber gemeinsam mit unseren Haustieren in der kühleren Wohnung. Auch Besuche im nahegelegenen Stadionbad waren nur mehr morgens und nur sporadisch möglich.

Der Exitus

Am 31.12.2022 musste ich wegen einer akuten Atemnot die Rettung rufen (Auch die Polizei rückte für den Fall des Falles mit einem Defibrillator an. Nach mehreren Stunden rief sie mich an und sagte, es sei nur eine Verkrampfung der Lunge gewesen und sie könne jetzt heimgehen – ob ich sie mit dem Auto abholen könne. Ich holtes sie vom Spital ab, half ihr ins Auto und schnallte sie auf dem Beifahrersitz an; nach ca. 200m Fahrt murmelte sie plötzlich irgendwas Unverständliches und war dann still – Herzstillstand! Ich fuhr umgehend in die Notaufnahme zurück, wo sie unter laufender Reanimation auf die Intensivstation gebracht wurde. Später erfuhr ich, dass die Reanimation erfolgreich gewesen sei und ich solle am darauffolgenden Montag (es war Samstag) den Arzt anrufen, um neues zu erfahren. Als ich montags um 11:30 mit dem Hund Gassi ging, klingelte plötzlich mein Handy: Er war der Arzt, der sagte: „Herr Praus, können sie schnell kommen, ihrer Frau geht es sehr schlecht!“, worauf ich sofort per Auto ins Spital fuhr. Obwohl ich in Rekordzeit dort einlangte, kam ich um 5min zu spät – sie war bereites tot (Todesursache war eine "Hypoxie des Gehirns" - das ist eine permanente Sauerstoffunterversorgung durch ihre COPD - sie hatte mir verschwiegen, dass sich ihre COPD IIgold inzwischen auf IV - das ist die höchstmögliche Stufe, die unweigerlich zum Tod führt - gesteigert.
(Weiters möchte ich noch bemerken, dass im Zusammenhang mit dem Ableben meiner Frau mehre mysteriöse Ereignisse auftraten, auf die ich hier nicht im Detail eingehen möchte)

Die Zeit danach

Nach dem Tod meiner Frau (mit dem ich aufgrund ihrer Krankheiten eigentlich gerechnet hatte, der aber trotzdem überraschend für mich kam, hatte ich zwar einerseits viele Dinge zu erledigen, jedoch war es für mich äußerst hilfreich, dass ich ihre Wünsche (egal, ob ihre Bestattung, die Versorgung unserer Haustiere sowie meine eigene Zukunft – beruflich und privat) zu 150-200% erfüllen konnte.
Im Laufe der ersten Monate entwickelte und realisierte ich ein für mich gutes Modell, dass mir einerseits (unter Berücksichtigung meines eigenen Gesundheitszustandes) berufliche Sicherheit garantiert als auch meine Freizeit und den Sport nicht zu kurz kommen ließ. Heute gehe ich regelmäßig ins Fitnesscenter, mache Nordic Walking, gehe joggen, schwimmen und wandern. Nach einer Zeit der Trauer (die etwa drei Monate dauerte), holte ich auch in sexueller Hinsicht alles nach, was ich in den letzten Jahren „versäumt“ hatte (Dies bescherte mir zwar Kosten im 4stelligen €-Bereich, führte aber zu keinem finanziellen Engpass).
Auch für unseren Hund Jerry ist gesorgt (Hier hatte meine Frau bereits zu Lebzeiten alles organisiert, wovon ich allerdings nicht wusste): Der ist jetzt im Himberg und lebt dort in sehr guten Verhältnissen bei der Nachbarin, welche nach Himberg zu ihrem Lebensgefährten gezogen ist – sie war den Hund bereits gemeinsam mit meiner Frau im Tierschutzhaus aussuchen, kennt ihn also von klein auf, der Lebensgefährte kennt ihn seit ca. 3½ Jahren (Weiterer Vorteil: Ich brauche nur anzurufen und kann den Hund sofort für ein paar Tage zu mir nehmen).

Als diese Aufgaben erledigt waren, widmete ich meine Aufmerksamkeit wieder mir selber: So begann ich mit einem dynamischen EMS-Training (das ist EMS-Training in Verbindung mit "normalem" Krafttraining), wobei ich mir das notwendige Equipment im Laufe der Zeit beschaffte, machte (und mache) Cardiotraining im Freien und besuche das Fitnessstudio nur mehr zum Saunabesuch und um meine Bekannten/Freunde zu treffen (und mitunter gemeinsame Unternehmungen zu planen). Einen weiteren Punkt bildete die Verlängerung meiner Jahreskarte im Wr. Stadionbad, in dem ich in der warmen Jahreszeit sowohl zum "Faul-in-der-Sonne-liegen" als auch zum sportlichen schwimmen bin.
Im Oktober 2023 legte ich mir eine VR-Brille zu, die ich nicht nur zum angucken von VR-Videos und spielen, sondern auch (mit den geeigneten Apps) zum Cardio- und Nahkampftraining verwende.

Als nächstes verkaufte ich mein Auto, da ich es in Wien nicht benötige (guter Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel) und ich das Fahrzeug ja eigentlich für die Fahrten nach Tirol benötigt habe. Ich nahm mir einen Account bei Sharenow, einem Carsharingdienst, bei dem ich jederzeit Zugriff auf ein Auto habe, sollte ich ein Fahrzeug benötigen.

Blick in die Zukunft

Ein großer Vorteil ist, dass ich vor der Ehe lange Zeit als Single gelebt habe und daher die Eigenständigkeit eigentlich nichts Neues für mich ist.

Meine nächsten Ziele sind eigentlich eine neue Partnerschaft (Da lass ich aber „die Dinge einfach auf mich zukommen“, habe aber Konten bei einigen Singlebörsen im Internet angelegt und auch sonst einige Kontakte - diese aber auf rein sexueller Basis) sowie eine Generalsanierung meines doch schon maroden Gebisses. Auch eine kleine Wohnungsrenovierung steht an (z.B. neu ausmalen), aber „alles mit Eile und Weile“ und eine Erhaltung meiner doch sehr guten körperlichen Fitness - dazu legte ich mir eine VR-Brille zu, die ich jedoch kaum zum spielen oder Betrachten von VR-Videos verwende, sondern hauptsächlich, nachdem ich darauf einige entsprechende Apps installiert hatte, zur sportlichen Betätigung sowie zum virtuellen Nahkampf- und Combat (=Verteidigung)-Training verwende.
Meine weiteren „Erledigungen“ betrafen eine operative Entfernung eines großen, aber ungefährlichen Lipoms (=Fettgeschwulst) am Rücken (am 14.11.2023 geschehen) sowie einer generellen Sanierung meines Gebisses in einer ungarischen Zahnklinik (Die ist ca. 75% billiger als eine gleichwertige Zahnbehandlung in Österreich) – Hier ha
tte ich den ersten Termin am 06.12.2023, 3 weitere im Jänner 2024 und nach einer Heilungszeit von drei Monaten zwei weitere Termine.
Update: Aufgrund der Tatsache, dass es allein zu hause doch etwas langweilig ist, plane ich, bis zu meiner Pensionierung wieder arbeiten zu gehen, was dank meiner guten und umfangreichen Kontakte ziemlich leicht möglich ist (Momentan muß ich mich sogar zwischen 3 Jobs entscheiden).
Außerdem habe ich nicht vor, mich in wenigen Jahren bei Pensionsantritt im Dezember 2025 „zur Ruhe zu begeben“, sondern weiterzumachen wie bisher (Soll u.a. heißen, auch meine derzeitige Tätigkeit als Security im Bereich der Verkehrsregelung und bei Großveranstaltungen habe ich vor, als geringfügige Beschäftigung in der Pension weiterzuführen, da mir diese Arbeit sehr viel Spaß macht (Dieser Job - der ja fast eine Berufung ist, hat mir so gut gefallen, dass ich sogar meine langjährige Tätigkeit als Lagerleiter (Den ich übrigens auch sehr liebte, da ich mir diesen Status selbst erarbeitete (Begonnen hatte ich 30 Jahre vorher als Hausarbeiter und Staplerfahrer, mich aber durch viel Praxis und verschiedene Lehrgänge "hochgearbeitet") "an den Nagel hängte".